Box aufschieben, Plan belegen, Raum begreifen. Das analoge Werkzeug für normgerechte Layouts in Sekunden.
Zwei Wege, Möbel zu verschieben: am Monitor, und auf dem Skizzenpapier. Beide sind altbekannt. Beide haben einen Haken.
Vier Personen vor dem Monitor. Eine hat die Maus in der Hand – und bestimmt den gesamten Prozess. Die anderen starren auf den Cursor. Der Kunde nickt unsicher ab, das Team bleibt stumm. Wer die Software nicht bedient, schaut nur zu.
Oder das Skizzenpapier: Butterbrotpapier drüber, zeichnen, abreißen, wieder von vorn – und am Ende eine Rolle voller Entwürfe, die im Büro herumliegen. Chaos statt Klarheit.
Plötzlich greift der Kunde selbst nach dem Tischmodul. Der Fachhändler schiebt die Mittelzone zurecht. Varianten werden nicht mehr mühsam erklärt, sondern in Sekunden mit den Händen ausprobiert.
Keine Software-Schranken. Keine abstrakten Layer. Gute Layouts entstehen dort, wo alle am Tisch mitentscheiden können.
[ Paradigmenwechsel: Raum wird nicht erklärt. Raum wird begriffen. ]
Den Grundriss im M 1:50 ausdrucken. Das ist das Spielfeld für alle Stellvarianten.
Möbel-Plättchen aus dem Case auf den Plan legen und frei verschieben – Tisch, Regal, Besprechung, Lounge.
Am Plättchen ist der einzuhaltende Abstand mitgedruckt: beim Tisch der persönliche Bewegungsraum (Breite × 100 Tiefe), beim Schrank der Bedienraum (Breite × 50 Tiefe) – normgerecht nach ASR A1.2 / DGUV 215-410.
Gute Variante gefunden? Einfach von oben fotografieren – die Variante ist festgehalten, ohne eine Linie gezeichnet zu haben.
Das Base-Case ist das Standard-Set: die wichtigsten Möbel für einen typischen Büroraum – inklusive aller Abstandsflächen. Jedes Plättchen trägt den normrelevanten Abstand mit.
| Plättchen | Maße / Beschreibung | Abstand |
|---|---|---|
| Tisch A | 160 × 80 cm | B × 100 cm |
| Tisch B | 180 × 90 cm | B × 100 cm |
| Tisch C | 200 × 100 cm | B × 100 cm |
| Regal A | 80 × 45 cm | B × 50 cm |
| Regal B | 100 × 45 cm | B × 50 cm |
| Regal C | 80 × 60 cm | B × 50 cm |
| Regal D | 100 × 60 cm | B × 50 cm |
| Besprechungstisch | rund, Ø 100 cm + 4 Stühle | – |
| Pflanzen | mehrere, als Platzhalter | – |
| Multifunktionsdrucker | 1 Plättchen | – |
| Personen | Draufsicht | – |
| Lounge-Set | Sessel, 2-/3-Sitzer, Ecklösung | – |
Der Einsatz von Trace kann zu tollen Planungen führen, die nur auf Umsetzung warten.
Fachhändler und Hersteller, die Kundinnen und Kunden Varianten anschaulich zeigen wollen – ohne jede neue Zeichnung.
Große Unternehmen und Teams, die viel planen: Flächen neu denken, Besprechungen durchspielen, Durchläufe prüfen.
Ideal in der Grundlagenphase – z. B. wenn es um die Einrichtung geht oder um die Unternehmensphilosophie: Varianten greifen, besprechen, fotografieren.
Als schnelle, maßhaltige Skizze im Gespräch mit Auftraggebern – die Haptik ersetzt den Papierstapel.
Trace-Case ist das Basis-Produkt von Trace. Das System wächst: Jedes Case – und damit jedes Thema – trägt eine eigene Farbe, angefangen beim Base-Case in Signalrot: der Farbe, mit der man in Architekturlägen das Neu markiert. Vom Signalrot aus führt das Farbsystem am Regenbogen entlang.
FokusDie wichtigsten Möbel für den Büroraum – Tische, Regale, Besprechung, Lounge, Drucker, Personen.
Siehe Stückliste oben. Das Basis-Set für die Grundlagenphase und den täglichen Planungsalltag.
FokusVertiefte Arbeitsplatztypologien, Ergonomie und Verdichtung.
Bench-Workstations (2er-/4er-/6er-Blöcke), elektromotorische Steh-Sitz-Tische, mobile Caddies, Rollcontainer mit Auszugszone, Monitorarme/Sichtblenden, Arbeitsplatzleuchten (Stehleuchten).
FokusFormelle und informelle Besprechungszonen, Workshops und Konferenzen.
Große Konferenzanlagen (modular koppelbar), agiles Workshop-Equipment (mobile Whiteboards, Scrum-Boards, Flipcharts, Stehtische mit Barhockern), Monitorstelen/Videokonferenz-Wände.
FokusMittelzonen, Work-Cafés, Pausenbereiche und informeller Austausch.
Modulare Sitzlandschaften (verschiedene Radien und Eckwinkel), Akustik-Ohrensessel, Kaffee-Thekenmodule, Bar-Tresen mit Barhockern, Podest-Elemente (Tribünenmodule für All-Hands-Bereiche).
FokusRückzug, Schallschutz und Raum-in-Raum-Systeme.
1er-Phone-Booths, 2er- und 4er-Meeting-Pods, Akustik-Wandschirme, Deckensegel (als transparente Umriss-Plättchen), zonierende Pflanztröge mit Absorberkern.
FokusEmpfang, Repräsentation und Serviceflächen.
Empfangstheken (gerade und gebogen mit Rollstuhl-Unterfahrbarkeit nach DIN 18040), Lockersysteme/Schließfachanlagen (mit Bedienraum davor), Garderobenanlagen, Postverteilstation, Teeküchen-Zeilen.